Gefällt uns: Recyclinghaus am Kronsberg

  • Veröffentlicht am: 2. November 2018 - 17:47

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Carsten Hobrock und Annette Volland vor dem Recyclinghaus.
GRÜNE auf Recherche im Recyclinghaus: Carsten Hobrock und Annette Volland. Foto: Hans Schaper, Firma Gundlach

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Eine Innenaufnahme aus dem Flur im Erdgeschoss. Die Steine stammen aus dem Rauperthof in Bemerode, wo Gundlach derzeit auch eine Baustelle hat. Die schöne alte Holztür führt in eine Kammer und hat auf dem selben Flur noch einen Zwilling. Foto: Volland

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Auch größere Partys werden möglich sein im Recyclinghaus, das hat der Tag der Offenen Tür heute bewiesen. Das Haus soll ab Frühjahr 2019 an eine Familie vermietet werden, die es Interessierten ab und zu auch mal von innen zeigt. Foto: Volland

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Kronsberger gucken genau - hier geht es um die Verarbeitung auf der Dachterrasse des Recyclinghauses. Foto: Volland

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Die alten, schweren Steinplatten auf dem Fußboden im Recyclinghaus sorgen für Schallschutz und ersetzen Beton und viel Estrich. Die Zwischenräume dienen blad als Kabelkanäle - so dass man die Kabel auch leicht wieder herausnehmen kann. Foto: Volland

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Diese Treppe wurde aus Stahlunterbauten der Fenster aus dem ehemaligen Haus der Jugend gebaut. Schöner Kontrast zum Holz! Foto: Volland

Am Kronsberg hat das Wohnungsunternehmen Gundlach das erste Recyclinghaus Deutschlands gebaut, das den Anforderungen der Energieeinsparverordnung entspricht. Das fast fertiggestellte Haus auf dem Grundstück Treppenkamp/Ecke Funkenkamp konnte am 21. Oktober 2018 besichtigt werden - und die Besucher*innen strömten nur so. Mitglieder der GRÜNEN aus dem Stadtteil ließen sich die Chance zur Besichtigung natürlich nicht entgehen. "Der Bau ist auch aus ökologischer Sicht ein hochinteressantes Experiment", findet Annette Volland, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtbezirksrat KiBeWü. "Es passt zur Kronsberg-Siedlung, dass das Haus genau hier errichtet wurde und für Interessierte wohl auch in Zukunft von Zeit zu Zeit zu besichtigen sein wird. Wir wünschen uns gerade auch im Neubaugebiet Kronsberg Süd ähnliche Innovationen und Experimente. "

Und das Haus verbindet auf seine Art mit ganz Hannover: Die schwarzen Fassadenelemente am Haus sind Eternitplatten aus dem ehemaligen evangelischen Haus der Jugend in Linden. dort waren sie erst 2007 verbaut worden. Und die Glasplatten der Fassade stammen  aus einer abgerissenen Lackiererei aus der Hildesheimer Straße. Der Absturzschutz am Dach war früher Bestandteil des Treppengeländers im Freizeitheim Stöcken. Vermittelt wurden sie von der Bauteilbörse, die in Hannover gebrauchte Teile für den Hausbau anbietet.

 

Mehr zum Recyclinghaus auf der Website von Gundlach

Mehr zum Recyclinghaus auf der Website der Bauteilbörse Hannover

Medienberichte dazu :

Bericht der HAZ

Bericht des NDR

Bericht der Neuen Presse