Anträge

Uwe Rücker, Dietmar Beck, Elisabeth Clausen-Muradian und Regine Kramarek erkunden den Kronsberg. Foto: Hobrock / STG KiBeWü
13. Dezember 2017

Das demnächst entstehende größte Neubaugebiet Norddeutschlands Kronsberg Süd soll 3.500 Wohneinheiten umfassen. Damit Bürgerinnen und Bürger sich im Bauprozess mit Ideen und Fragen beteiligen können, möchten wir eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung mit externer Unterstützung sicherstellen. Ergebnis: Die CDU im Bezirksrat war bereit, den Antrag in weiten Teilen zu unterstützen. Sie verlangte aber einen späteren Beginn der von uns gewünschten Beteiligungsangebote -  eine Bürger*innenbeteiligung mit externer Unterstützung also noch nicht während der öffentlichen Auslegung der Pläne. Da unser Antrag in der Ursprungsform keine mehrheitliche Zustimmung gefunden hätte, haben wir ihn entsprechend geändert. Danach hat dann neben der CDU auch die SPD dafür gestimmt.   

Umleitungsschild
(( AV / Grüne KiBeWü ))
8. November 2017

Im November 2017 hat die SPD im Bezirksrat einen Antrag gestellt, in dem sie die Verwaltung auffordert, dem Bezirksrat "in den Räumen der Fachverwaltung" das Konzept zum Messeverkehr vorzustellen. Warum denn in der Innenstadt und nicht im Bemeroder KroKuS, und warum nicht auch für interessierte Bürger*innen, finden wir und haben einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt. Ergebnis: Unser Änderungsantrag wurde in der Bezirksratssitzung vom 8. November 2017 von allen Parteien mit Ausnahme der Linken abgelehnt.

Auch eine Möglichkeit: Mobile Schwelle (Foto: Hobrock/Montage: Kramarek)
8. November 2017

Wir haben einen Antrag für eine Zwischenlösung am Ortseingang Wülferode eingereicht. Sie soll helfen, dort schon sehr bald Raser*innen auf das vorgeschriebene Tempo herunterzubremsen. Denn bis später wie geplant evtl. der ganze Ortseingang temporeduzierend umgebaut wird, wird erfahrungsgemäß noch viel Zeit vergehen. Es muss aber sofort etwas geschehen, finden wir.

(pixabay.com, frei)
8. November 2017

In KiBeWü fehlt ein Schwimmbad. Auf Initiative der Grünen zusammen mit dem Vertreter der Linken haben sich alle Parteien im Stadtbezirksrat KiBeWü auf einen Antrag geeinigt. Darin fordern wir die Verwaltung auf, am Kronsberg Süd eine geeignete Fläche für einen späteren Schwimmbad-Bau freizuhalten. Ergebnis: Der Antrag wurde in der Bezirksratssitzung am 8. November 2017 einstimmig angenommen. Auf Anraten der Verwaltung wurde er aber von Stadtrat (am 21.12.2017) sowie Stadtentwicklungs- und Bauausschuss (am 20.12.2017) für Kronsberg Süd abgelehnt. Immerhin: Die Verwaltung schlägt alternativ vor, Flächen auf dem Expo-Gelände oder am nördlichen Kronsberg dafür ins Auge zu fassen.

Radweg mit Absperrgitter am Seelhorster Garten
Radweg mit Absperrgitter am Seelhorster Garten Foto: AV / Grüne KiBeWü
13. September 2017

An der Bemeroder Straße/ Seelhorster Allee an der Bahn-Haltestelle macht eine Absperrung den Radweg-Übergang zu schmal. Besonders Räder mit Kinderanhänger, Lastenräder und Tandems, wie sie von Sehbehinderten oft genutzt werden, können hier nicht ohne Probleme durch. Die Situation kann aus unserer Sicht ganz einfach verbessert werden. Ergebnis: Der Antrag wurde in der Bezirksratssitzung vom 13. September 2017 einstimmig angenommen.

Pappel am Kronsberg
Pappel am Kronsberg Foto: C. Hobrock/Grüne KiBeWü
14. Juni 2017

Wo in den nächsten Jahren die Bagger und Baukräne auffahren, um etwa 3.500 Wohneinheiten zu bauen, steht seit langem ein mächtiger Baum. Spaziergänger*innen, Jogger*innen und alle, die die Natur hier zu schätzen wissen, kennen dieses "Monument" des Kronsbergs. Dieser Baum sollte erhalten werden, fanden wir und fragten, ob alles bedacht wurde, um ihn zu schützen. Die Antwort der Verwaltung: Der Baum ist eine schnell wachsende Pappel mit raumgreifendem Wurzelwerk. Er kann nicht erhalten werden.

Planungsbild Kronsberg Süd bebaut
So könnte es aussehen: Kronsberg Süd bebaut nach Plänen aus dem April 2017 . Bild: West 8, Rotterdam / ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS, Köln
13. September 2017

Die Verwaltung der LHH plant derzeit, welche, wie viele und was für Gebäude im Gebiet Kronsberg Süd entstehen sollen. Von bis zu 7.000 Menschen, die hier wohnen werden, ist die Rede. Es scheint deutlich enger zu werden als im bestehenden Wohngebiet Kronsberg. Damit wir vergleichen und so besser einschätzen können, wie dicht hier eigentlich geplant wird, möchten wir ein paar Zahlen erfahren. Die Antwort der Verwaltung vernebelte leider mehr, als sie aufklärte. Wir haben nochmal nachgefragt und... : Die im September genannten Zahlen waren und sind falsch.

13. September 2017

Ein Bolzplatz sollte für Kinder und Jugendliche eigentlich immer in erreichbarer Nähe sein. An der Hahnenburg bzw. dem Seelhorster Garten in Kirchrode ist das bisher leider noch nicht der Fall. Dabei hat ein Anwohner der Verwaltung zwei gute Vorschläge gemacht. Wir fragen nach. Aus der Antwort: Eine (Zwischen-) Nutzung der vorgeschlagenen Flächen als Bolzplatz kommt aus Sicht der Verwaltung nicht in Betracht. Man findet, dass die Gegend mit den Bolzplätzen Seelhorster Allee und Spargelacker vergleichsweise gut ausgestattet ist.

Das wäre mit Bürgerbeteiligung nicht passiert: Doppelbeleuchtung in Bemerode Foto: Volland
16. August 2017

Am 16. August stand im Stadtbezirksrat KiBeWü ein Antrag der Verwaltung zur Abstimmung, der die Eigentümer*innen an sieben Straßen im älteren Teil von Bemerode betrifft. Sie sollen demnächst dafür zahlen, dass im Jahr 2008 (!) oberirdische Stromleitungen für die Straßenlampen ganz zeitgemäß in die Erde verlegt worden sind. Dazu hatten wir Fragen. Aus der Antwort: "Wegen der Geringfügigkeit der Baumaßnahme" wurden die Anlieger seinerzeit nicht informiert. Und "Aus Gründen der vorhandenen personellen Kapazitäten und des hohen Arbeitsaufkommens können diese Maßnahmen leider erst jetzt abgerechnet werden."

16. August 2017

Im Plangebiet Kronsberg Süd sind neben Wohneinheiten auch einige sogenannte Verfügungsflächen für soziale oder kulturelle Zwecke eingeplant. In der Stadtverwaltung befasst sich offenbar schon eine fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe mit der Frage, wie diese Räume zu füllen sind. Wir wüssten gern Genaueres - denn der Bezirksrat ist bisher nicht beteiligt. Aus der Antwort: Noch tagt die AG Sozialplanung zwar sieben Fachbereiche übergreifend, aber Öffentlichkeit und Bezirksrat bleiben bis auf Weiteres ausgeschlossen .

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