Anträge

14. November 2018

Bei Beschilderungen, Benennungen, Sanierung und Verkehrsberuhigung im Bezirk ist immer wieder unklar oder sogar umstritten, wo der Stadtbezirksrat Entscheidungsrecht hat und wo nicht. Das wollen wir jetzt ein für alle mal wissen und verlangen eine klare Auflistung dieser Straßen. Eine Antwort haben wir zur Bezirksratssitzung nicht erhalten. Auch in der vorgeschriebenen 14-Tages-Frist danach ist die Antwort ausgeblieben. Selbst in der folgenden Bezirksratssitzung im Dezember lag die Antwort nicht vor.

12. September 2018

Wer im Dunkeln vom Thie mit dem Rad nach Wülferode will (oder in die umgekehrte Richtung) muss aufpassen wie ein Luchs: Der einseitige Radweg ist holperig, kurvig und vollkommen unbeleuchtet. Außerdem können hier auch Fußgänger*innen laufen. Wir beantragen Beleuchtung und Sanierung. Ergebnis: Der Haushaltsänderungsantrag wurde einstimmig angenommen. Nun setzt sich auch die grüne Ratsfraktion für seine Umsetzung ein. Zunächst indem die Verwaltung beauftragt wurde, Kosten und Machbarkeit zu prüfen.

Planungsbild Kronsberg Süd bebaut
So könnte es aussehen: Kronsberg Süd bebaut nach Plänen aus dem April 2017 . Bild: West 8, Rotterdam / ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS, Köln
12. September 2018

2017 ließ der Oberbürgermeister wissen, die Öffentlichkeit werde "auch weiterhin in das Planungs- und Baugeschehen" zu Kronsberg Süd einbezogen. Welche Instrumente und Mittel dabei zum Einsatz kommen, bleibt zeitnah zu klären", hieß es damals. Es werde ein "gemeinsames Informations- und Kommunikations-Konzept der Wohnungswirtschaft und Landeshauptstadt" geben. Doch zum 1. Spatenstich im August 2018 war gar nichts klar und es gab keine Information. Also haben wir nachgehakt. Aus der Antwort: Die Wohnungsbauunternehmen werden die Öffentlichkeit im Rahmen eines Kommunikations- und Informationskonzeptes einbinden, als nächstes in einer Info-Veranstaltung am 26. September 2018 im KroKuS.

Klettergerüst Spielplatz Borgerstraße
So schön hat es mal ausgesehen: das Klettergerüst auf dem Spielplatz Borgerstraße in Bemerode Foto: Hannover.de
12. September 2018

Das hölzerne Klettergerüst auf dem Spielplatz Börgerstraße in Bemerode war bei den Kinder sehr beliebt. Doch plötzlich, Ende 2017, war es auf einmal nicht mehr da. Zwar hingen Info-Zettel der Stadt Hannover aus, dass der Boden des Spielplatzes geprüft und unbelastet sei - aber kein Wort zu dem fehlenden Gerüst. Da haben wir mal nachgefragt. Aus der Antwort: Das Klettergerüst sei nach 10 Jahren morsch und marode gewesen, eine Reparatur nicht wirtschaftlich. Deswegen habe man es abgerissen und werde ein neues aufbauen. Das soll Anfang 2019 kommen.

Auf dem Kronsberg: Notdurft-Problem in der Unisex-Ausführung Foto: Pixabay
12. September 2018

Das ganze Jahr über nutzen Ausflügler*innen das Naherholungsgebiet am Rande der großen Stadt. Fahrradfahren, Joggen, Spazierengehen, Picknick, Rodeln - alles dabei. Ein Problem gibt es nur, wenn sie mal müssen. Wir wollten Abhilfe schaffen und nebenbei damit das Wäldchen am Berg von seiner schon mit allen Sinnen erfahrbaren Notdurft-Last befreien. Ergebnis: Unser Haushaltsänderungsantrag dazu wurde leider von allen anderen Parteien im Bezirksrat abgelehnt.

Auf dem Gelände des TSV Bemerode soll keine Grundschule gebaut werden, meint der Bezirksrat einstimmig.
12. September 2018

Interfraktionell und einstimmig haben alle Mitglieder des Bezirksrates am Mittwoch auf unsere Initiative hin eine Änderung der von der Verwaltung vorgelegten Drucksache zum Bebauungsplan Nr. 1861 – Wilhelm-Göhrs-Straße - beschlossen: Der Stadtbezirksrat will auf dem TSV-Gelände in Bemerode keine "Zweckbestimmung Schule" für den Bau einer weiteren Grundschule in Bemerode. Denn diese Grundschule wird in Kirchrode gebraucht.

12. September 2018

Im Norden des Kronsberges wird es enger: Auch hier werden jetzt Wohnhäuser und eine Kita gebaut. Dadurch gibt es zukünftig eine Hundeauslaufwiese weniger. Wir fragen, ob die Verwaltung Möglichkeiten geprüft hat, dafür nördlich der Von-Escherte-Straße einen Ersatz zu schaffen. Unser Gedanke dabei: Hunde, die auf einer Wiese toben können, kommen dabei nicht in Konflikt mit Jogger*innen oder Radverkehr. Aus der Antwort: Die Planungen dafür sind noch nicht abgeschlossen.  Auf der vorhandenen Grünverbindung am Rande des geplanten Baugebietes und nördlich angrenzend seien aber über drei Kilometer Hundeauslaufwege vorhanden.

Parkplätze, die niemand braucht, Tempo 50 für Autos und kein Radweg: "Hinter dem Dorfe" in Bemerode. Foto: Volland
12. September 2018

Im Haushalt 2019/2020 soll Geld für den Bau eines Radweges an der Straße Hinter dem Dorfe in Bemerode zur Verfügung gestellt werden. Das fordern wir in einem Haushaltsänderungsantrag, denn bisher teilen sich Radfahrer*innen in der Straße die schmale Fahrbahn mit Autos, die 50 km/h fahren dürfen, aber oft sehr viel schneller sind. Denn eine Temporeduzierung sei hier rechtlich nicht möglich, hat die Verwaltung kürzlich mitgeteilt.

Lastenrad "Hannah" 2017 am beim Sommerfest auf dem Thie am Kronsberg. Foto: Hobrock/ Grüne KiBeWü
12. September 2018

Viele Stadtbezirksräte in Hannover haben bereits ein Leihlastenrad "Hannah" für ihre Bürgerinnen und Bürger angeschafft. In manchen Bezirken gibt es inzwischen sogar mehrere Hannahs. In KiBeWü verhandeln die GRÜNEN schon seit einem Jahr darüber, gegen immer neue Widerstände. Dabei ist die Nachfrage durch eine Testphase im vergangenen Jahr belegt ist - und das Geld für die Anschaffung auch vorhanden wäre. Wir haben bereits im Juni einen Antrag auf Anschaffung einer KiBeWü-eigenen Hannah gestellt. Diesen Antrag hat die SPD noch einmal zur Beratung in die Fraktion gezogen. Im September wird nun darüber abgestimmt. Ergebnis: Mit 9 Stimmen dafür (6 davon kamen von der CDU) und 9 Enthaltungen (SPD, FDP, Max Wahl) wird das Leih-Lastenrad Hannah für den Stadtbezirk angeschafft.

12. September 2018

Die Verwaltung der LHH schlägt vor, an die Ecke Wülferoder Straße / Wilhelm-Göhrs-Straße in Bemerode eine Grundschule zu bauen. An dieser Stelle herrscht aber schon heute ganz ohne Elterntaxis teilweise Verkehrschaos - besonders zu Messezeiten. Es ist eine sehr gefährliche Ecke für Kinder. Als Ortskundige fordern wir deswegen die Verwaltung auf, doch erstmal die derzeitige Situation gründlich zu prüfen. Das Ergebnis: Nachdem die SPD unseren Antrag im Juni in die Fraktion gezogen hat, so dass nicht abgestimmt werden konnte, fand er im September mit den Stimmen der GRÜNEN, der CDU, der FDP und des Einzelverteters  von der Linken eine Mehrheit gegen die SPD (  12 dafür, 6 dagegen).

Seiten