Anfrage: Selbstleuchtender Radweg nach Wülferode?

Der solarbetriebenen Van Gogh Cycle Path in Eindhoven, Foto: Studio Roosegaarde /www.studioroosegaarde.net

(Foto: Studio Roosegaarde)

Unsere Anfrage im Wortlaut:

Prüfung der Einsatzmöglichkeit von phosphoreszierendem  Fahrradweg-Belag entlang der Wülferoder Straße (K 388)

Der Radweg entlang der Wülferoder Straße zwischen Ellernbuschfeld (Bemerode) und Ehrfeldstraße (Wülferode) ist seit vielen Jahren unsicher und deshalb mit dem VK-Zeichen 101 mit Zusatz Radwegschäden versehen. Der Radweg ist auch teilweise unbeleuchtet. Er bietet sich deshalb als Pilotprojekt für einen selbst leuchtenden Fahrradweg an. Beispiele dafür gibt es bereits in Polen und den Niederlanden (siehe zum Beispiel www.wired.de/collection/design/die-leuchtenden-radwege-der-zukunft und Video https://youtu.be/eu38SHyj-XY ).

Es stellt sich die Frage nach der Einsatzmöglichkeit von phosphoreszierenden Fahrbahnbeschichtungen oder mit phosphoreszierendem (fluoreszierendem) Splitt versetzten Deckschichten und auf der anderen Seite möglichen Gefahren für die Umwelt zum Beispiel durch Abrieb der Beschichtungen und dadurch eventuell entstehenden Eintrag von Schwermetallen.

In diesem Zusammenhang fragen wir die Verwaltung:

1. Bestehen Gefahren beim Einsatz von phosphoreszierenden Fahrbahnbeschichtungen und -belägen?

2. Welche Kosten würde der Einsatz von umweltverträglichen phosphoreszierenden Fahrbahnbeschichtungen verursachen?

3. In welchem Zeitraum wäre eine entsprechende Herstellung des Radweges entlang der L 388 eventuell mit phosphoreszierenden Fahrbahnbeschichtungen möglich?

 

Hier geht es zur Antwort der Verwaltung.

Antwort der Verwaltung zu Frage 1 – 3 im Zusammenhang:
Es dürfen ausschließlich geprüfte und zugelassenen Markierungssysteme verwendet werden. Bestandteil einer solchen Prüfung ist auch die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. In Deutschland gibt es derzeit keine zugelassenen phosphoreszierenden Fahrbahnmarkierungen. Dies trifft auch für Asphaltbeschichtungen zu.
Aus diesem Grund können solche Markierungen oder Oberflächenbehandlungen derzeit nicht in Deutschland hergestellt werden.