Anträge

14. Juni 2017

Von Fahrradstraßen können wir ja eigentlich gar nicht genug bekommen. Schlecht aber, wenn Randstreifen und Überwege dort aus holprigem Kleinpflaster sind, wie bei der Fahrradstraße Kronsberg Mitte. Ob und wie sie im Neubaugebiet Kronsberg Süd fahrradfreundlicher gestalten, wollten wir von den Planer*innen wissen - zumal wir gehört hatten, dass die Fahrradstraße dort ganz genau so weitergehen soll. Aus der Anwort der Verwaltung: Auf der Fahrradstraße am Kronsberg Süd wird alles glatt laufen - aber Vorfahrt für das Rad wird es auch dort nicht geben. 

14. Juni 2017

Die Berkelmannstraße vor dem Ausgang der U-Bahn-Station „Brabeckstraße“ wird derzeit viel zu spärlich beleuchtet. Viele Bürger*innen fühlen sich hier im Dunkeln unsicher, meiden den Platz und nehmen Umwege in Kauf. Wir finden, hier muss es, auch wenn die Sonne untergegangen ist, deutlich heller werden. Ergebnis: Der Antrag wurde am 14. Juni 2017 einstimmig angenommen.

Mächtiger Baum am Kronsberg Süd.
Das Kronsberg-"Monument" steht im geplanten Neubaugebiet. Foto: C. Hobrock/ Grüne KiBeWü
14. Juni 2017

Wo in den nächsten Jahren die Bagger und Baukräne auffahren, um etwa 3.500 Wohneinheiten zu bauen, steht seit langem ein mächtiger Baum. Spaziergänger*innen, Jogger*innen und alle, die die Natur hier zu schätzen wissen, kennen dieses "Monument" des Kronsbergs. Dieser Baum sollte erhalten werden, fanden wir und fragten, ob alles bedacht wurde, um ihn zu schützen. Die Antwort der Verwaltung: Der Baum ist eine schnell wachsende Pappel mit raumgreifendem Wurzelwerk. Er kann nicht erhalten werden.

10. Mai 2017

Es ist offensichtlich etwas schief gegangen beim Verkauf von Gewerbegrundstück samt Cousteaustraße. Die Straße war im "Radverkehrskonzept" nämlich als Route für den Radverkehr ausgewiesen. Nun gehört sie zum Privatgelände und ist für die Öffentlichkeit gesperrt - was einen erheblichen Umweg für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen bedeutet. Wie konnte das passieren? Lässt sich ein Wegerecht erreichen? Und wie kann so ein Fehler in Zukunft verhindert werden? Aus der Antwort der Verwaltung im Mai:  Da ist nichts zu machen. Und das Radwegeverkehrskonzept wurde später erstellt, als der entsprechende Bebauungsplan.

10. Mai 2017

Im November 2015 hat die Stadt angekündigt, bis Ende 2015 in Flüchtlingswohnheimen und - unterkünften WLAN-Hotspots einzurichten. Im Mai 2017 gibt es in dem Flüchtlingsheim an der Wülferoder Straße aber immer noch keinen Internetzugang für die Bewohnerinnen und Bewohner. Wir möchten wissen, woran das liegt. Aus der Antwort der Verwaltung: Schuld sei die Telekom, die es seit einem Jahr nicht schafft, den Auftrag zu erledigen.

Radverkehr-Verbot an der Wülfeler Straße
Foto: C. Jochem
10. Mai 2017

In der Wülfeler Straße zwischen der Gabelung „Brabeckstraße“ und „Hinter dem Dorfe“ wurde die Verkehrsführung für den Radverkehr geändert. Jetzt müssen Radfahrer*innen auf einer kurzen Strecke die Hauptverkehrsstraße zweimal überqueren. Wir möchten wissen, warum das gemacht wurde und ob es keine bessere Lösung gibt. Aus der Antwort der Verwaltung: Das Verbot für Radfahrer*innen wurde vom vorherigen Bezirksrat auf Antrag der CDU einstimmig so beschlossen.  Für einen Radverkehr-Schutzstreifen ist die Fahrbahn mit knapp 7 Metern nicht breit genug. Sie müsste 7,50 Meter haben.

10. Mai 2017

Untersuchungen hätten festgestellt, dass die Stadtbahn Linie 6 in Spitzenstunden nur höchstens zu 55 Prozent ausgelastet wäre, hat im vergangenen Sommer ein zuständiger Planer öffentlich verkündet. Merkwürdig nur, dass die, die hier täglich mitfahren, einen ganz anderen Eindruck haben - nämlich den von Überfüllung. Wir wollen wissen, was das denn genau für Untersuchungen waren. Aus der Antwort der Region Hannover: Die genannte Auslastung von 55% ist ein Mittelwert. Und tätig werden muss die Üstra laut Vertrag mit der Region bei 65 % (- also nicht etwa erst bei 100 %).  

10. Mai 2017

Wir beziehen uns noch einmal auf unserer Anfrage zum Pollerwirrwarr an den Enden der Fahrradstraße Kronsberg aus dem März und beantragen das Setzen von Pollern, an zwei Stellen, an denen dies wirklich sinnvoll ist. Ergebnis: Der Antrag wurde am 10. Mai 2017 bei 9 zu 9 Stimmen vom Bezirksrat nicht angenommen, weil ein Bezirksratsherr der SPD während der Abstimmung den Raum verlassen hatte.

Wer nahe des Seelhorster Platzes in Kirchrode wohnt und sein Altglas entsorgen will, braucht derzeit ein Auto oder viel Zeit und Muskelkraft: Zu einem Sammelcontainer ist es in alle Richtungen mehr als einen Kilometer weit. Deswegen bitten wir die Verwaltung zu prüfen, wo fußläufig ein Container aufgestellt werden kann.  Ergebnis: Der Antrag wurde in der Bezirksratssitzung am 8.3.2017 einstimmig angenommen. Im Juni teilte die Verwaltung mit, dass sie derzeit keinen geeigneten Platz finden könne und dem Antrag deswegen nicht folgt.

Der solarbetriebenen Van Gogh Cycle Path in Eindhoven, Foto: Studio Roosegaarde /www.studioroosegaarde.net

In den Niederlanden und in Polen gibt es sie schon: Radwege, die durch ihren Belag quasi aus sich selbst heraus leuchten. So ein wunderschöner Weg könnte als Modellprojekt vom Thie über den Kronsberg entlang der L 388 nach Wülferode führen, finden wir. Jetzt wollen wir von der Verwaltung der LHH wissen, ob das Material safe und sauber ist, was das kosten und wie lange es dauern würde, so etwas zu bauen.  (Foto: Studio Roosegaarde)  Die Antwort am 8. März: Solche Beläge sind in Deutschland derzeit nicht zugelassen.

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